.
Über mich
Mein Buch
Professionelles
Spielen
Spiele-Mathematik
Mein Fußball-
programm
Das perfekte
Tippspiel
Ansichten über Fußball
.
Faire Quoten
Auswertung
.
Links
Kontakt


Über mich

27.01.1959 geboren

1959 - 1960 Kleinkind
1961 - 1965 Kind im Vorschulalter
1965 - 1971 Grundschulkind
1971 - 1978 Oberschulkind
1978 - 2008 nur noch Kind

Und, wie heißt es so schön im Volksmund? Die Kindheit ist die schönste Zeit. Nicht wahr? Und was verbindet man gemeinhin mit der Kindheit? Ja, genau: Das Spielen. Und das ist mein eigentliches Leben. Ich bin Spieler. Von Beruf.

Nun gut, ich war zwar durchgehend Kind, aber die Spiele, die ich gespielt habe, haben sich immer wieder verändert. Dieser Teil der Biographie sieht in etwa so aus:


1959 - 1963
allgemeine Materialkunde, bevorzugt Wikinger meiner großen Brüder zerstören. Stichwort: „Der Butzi kommt. Schnell alles einräumen.“

1963 - 1966
Memory und Puzzlen. Vorsehen mussten sich meine Gegner vor allem im Memory. „Du Angeber. Erstens können kleine das sowieso besser. Und selbst wenn nicht, lassen die Großen den Kleinen gewinnen. Bäh.“

1966 - 1972
Fußball, Fußball, Fußball. Dabei war das selber spielen ja nur bei Tageslicht möglich. Also musste etwas für die dunklen Stunden her. Und das war schnell gefunden. Dazu gab es drei Möglichkeiten:

  1. Bücher oder Zeitungen über Fußball lesen. In der Stadtbücherei war ich Stammgast. Alle Bücher habe ich mindestens zwei Mal ausgeliehen, nicht zu schätzen, wie oft dann gelesen. Zusätzlich alle Fußballwochen, die mein Vater jahrgangsmäßig gesammelt hatte. Ich habe mir die Jahrgänge immer wieder vorgenommen und erneut durchgelesen. X Mal. Es war auch Niemanden zu raten, den Fußballquiz mit mir zu spielen. Ich wusste alle Antworten. Man muss schon etwas dafür tun, um „Das wandelnde Fußballlexikon“ gerufen zu werden. Mein Vater hatte zum Trost auch schon folgende Überraschung im Grab für mich parat: Einen Fußball aus Harzer Käse, plante er. Wieso aus Harzer Käse, kann man eventuell erahnen?

  2. Bundesliga Spielzeiten simulieren. Die eine Version war dabei mit Spielkarten. Ich nahm meine alte, von Großmama geerbte Schreibmaschine, die 11er Raus Karten, tippte den 1. (nächsten) Spieltag ein und los gings. Rote Karten waren Tore, wie viele Karten jede Mannschaft ziehen durfte, wurde nach einem immer ausgeklügelteren System ermittelt (Heim-Auswärts, Tabellenposition). Danach die Tabellen, ausgerechnet und eingetippt. Und ich habe doch auch wirklich etwas gelernt in der Zeit. Noch heute kann ich mit verbundenen Augen sämtliche Mannschaftsnamen auf der Tastatur eingeben!

  3. Bundesliga simulieren mit Tipp-Kick. Das war die Zwei-Personen Variante. Meist war mein Vater der Spielpartner. Waren meine Brüder etwa zu schwach? Auch da wurde das System von mir nach und nach perfektioniert, um die Leistungsunterschiede um Heimvorteil und Halbzeitlänge möglichst perfekt auf die Realität abzustimmen (für die Halbzeitlänge musste beispielsweise ein Würfel her, um die Länge zu ermitteln. Man brauchte schließlich torreiche und torarme Spiele).

1972 - 1983
Schach. Sie sagen, Sie wissen, warum ab 1972? Ja, richtig. Der Fischer-Boom. Fischer hat in dem legendären Match Boris Spasskij gesiegt und damit seinen Beitrag zum Kalten Krieg geleistet. Ich war sofort Bobby-Fan. Was gehört dazu? Das Spiel lernen natürlich. Und wie ich gelernt habe! Jede Schulstunde war im Prinzip reine Zeitverschwendung. Und bei so viel Enthusiasmus ließen die „Erfolge“nicht lange auf sich warten. Schon 1973 durfte ich ein ganzes Schuljahr wiederholen! Aber zeitgleich habe ich mich im Schach immerhin hochgearbeitet. Von der 8. bis in die erste Mannschaft innerhalb von knapp vier Jahren Dazu bin ich 1977 Berliner Jugendmeister geworden und bei der Deutschen dann auf dem geteilten 2.Platz gelandet. Ab 1980 habe ich dann in der 1.Bundesliga gespielt. Und da ich sogar das 2.Brett erklommen habe und an diesem auch einige wirklich Größen der Schachgeschichte gespielt haben, durfte ich mich irgendwann gar mit Boris Spasskij persönlich messen. Noch heute erinnere ich mich zu gut daran, wie ich allen Ernstes über die Ablehnung seines Remisangebots nachdachte, schließlich doch einwilligte und mir anschließend von ihm zeigen lassen durfte, wie er mich auf den von mir geplanten Zug besiegt hätte.. Tja, Glück muss der Mensch haben.

1983-1986
Backgammon. Das Backgammon hat mich beinahe noch mehr fasziniert als das Schach. Das Schach konnte mir schon schlaflose Nächte bereiten, wenn ich, wie so häufig, eine Partie (natürlich zu Unrecht) verloren hatte. Beim Backgammon war das ganz anders. Wenn man verloren hatte waren halt die dämlichen Würfel Schuld. Auch im Backgammon hatte ich schon bald Erfolge (alles Glück, ich weiß): Das erste Backgammonturnier in Deutschland in Hamburg 1984 konnte ich gewinnen. Später die Last Chance bei der Weltmeisterschaft in Monte Carlo (Lohn dafür: 11323 $). Dann später noch viele Turniere, als Highlights hier vor allem die Superjackpots von Berlin, Hamburg, St. Tropez und Monte Carlo (1988) hintereinander. Warum 1988? Ja, meine Karriere hatte ich unterbrochen durch einen kurzen Soliditätsanfall, als ich ab

1986 - 1987
eine Ausbildung zum EDV-Fachmann machte. Mein Studium (der Mathematik) hatte ich sowieso nie ernst genommen. Wo sollte ich auch so viel Zeit hernehmen, wo es doch Spiele gab? Ich habe mich gegen Ende meines Studiums nur noch im Programmierraum aufgehalten. Computer, ja, das lag mir. Da konnte ich ungestört spielen. Und so war es auch. Ich habe meinen Kindheitstraum wahr werden lassen, und eine noch viel echtere Simulation für den Fußball entwickelt. Dieses „Wissen“ konnte ich dann gut während der Umschulungsmaßnahme einsetzen und schloss sogar mit „Sehr gut“ ab. Das hat die SEL (Standard Elektrik Lorenz, Tochter der Alcatel) verführt, mir eine feste Anstellung zu geben, der ich auch tatsächlich von

1987 - 1990
nachging. Ich war auch wirklich fleißig und bald schon firmenintern der beste im Tetris. Beim späteren „Blockout“ hatten allerdings Steve und Geoff die Nase vorne. Außerdem hatte man ja auch noch 30 Tage Urlaub. Und diese wurden wirklich sorgfältig eingeteilt: Zu welchem Backgammon Turnier kann ich fahren und wie viele Tage Urlaub muss ich dafür opfern? So kam es 1988 zu der Serie.
Ansonsten hatte man ja irgendwann auch täglich Feierabend und ich konnte wieder an meinen heimischen Computer. Dort habe ich mein Fußballprogramm weiterentwickelt und bin dann

1990 - heute
Wettprofi geworden. Die Weltmeisterschaft 1990 war der Einstieg. Und der war quasi perfekt. Die ganze Welt wusste, dass Deutschland Weltmeister würde, nur mein Computer hat immer wieder seine Zweifel gehabt und mir alle anderen Mannschaften aufgezwungen. Also auf gut Deutsch (und Deutsch war wirklich gut bei der WM): Es durfte alles passieren, außer, dass Deutschland Weltmeister wurde. Dann hätte ich auch was verdient. So haben nur die Deutschen etwas verdient: In erster Linie meine ewige Verachtung und den Titel, zugegeben. Meine Seele hatte ich sowieso längst verkauft. Ich schwankte nach dem Titelgewinn so zwischen Selbstmordgedanken und reiner Agonie, als ich durch die jubelnde Menschenmenge den Heimweg antrat, machte aber, vor dem Knüpfen des Seils, doch noch einen Kassensturz. Und stellte fest, dass trotzdem 2000 DM Gewinn übrig geblieben waren! Das Seil habe ich mir zwar noch aufgehoben, aber zumindest da noch nicht aufgeknüpft. Mein Entschluss stand dennoch fest: Ich werde Wettprofi.

noch 1990 - heute
Ich habe doch auch eine ganze Menge Geld später verdient. Das geht sicher in die Millionen. Fragen Sie aber bitte nicht, ob ich das Geld noch habe. Man passt in aller Regel den Lebensstil den Einnahmen an. Außerdem bin ich noch ein Profi. Und zwar einer in „Verschwendungssucht“. Da hab ich eine gute Routine entwickelt, es läuft jetzt quasi automatisch.

Ich habe in der Zeit aber auch sowohl ein Tennisprogramm entwickelt, als auch eines für das Basketball. Details über diese Programme bitte den zugehörigen Unterpunkten auf der Hauptseite entnehmen.